Ausstellung zum Bundeskunstpreis in der Villa Bosch

Ausstellungen

23. Bundeskunstpreises für Menschen mit Behinderung

Es ist wieder so weit: Ab dem 18. September werden für knapp zwei Monate erneut Bilder und Skulpturen von Künstlerinnen und Künstlern mit Behinderung aus ganz Deutschland in
Radolfzell gezeigt.

Die begleitende Ausstellung zum Bundeskunstpreis ist vom 18. September bis einschließlich 13. November in der Villa Bosch in Radolfzell zu sehen. Einhundert Werke sind zu bewundern und käuflich zu erwerben. Der Erlös kommt dabei den Künstlerinnen und Künstlern zugute. Zur Eröffnung der Ausstellung am 18. September ist die Villa Bosch bereits von 12.00-14.30 Uhr und von 17.00-19.00 Uhr geöffnet. Ab dem 21. September kann die Ausstellung zu den gewohnten Öffnungszeiten der Galerie von Mittwoch bis Sonntag, jeweils von 14.00-17.30 Uhr besichtigt werden.

Es ist die 23. Ausgabe des bundesweit einzigartigen Preises. 1978 ist der Bundeskunstpreis erstmals von der Stadt Radolfzell in Zusammenarbeit mit der Galerie „Kunsthäusle“ ausgeschrieben worden. Von 1984 bis 2013 wurde das Projekt von der Carl-Müller-Mettnau- Stiftung mitfinanziert. Der Name „Carl-Müller-Mettnau-Stiftung“ steht in Erinnerung an den Radolfzeller Bürger Carl Müller, Vater des Stifters Wilhelm Müllerzell und selbst Künstler mit einer im Krieg erlittenen Behinderung. Dieser richtete diese Stiftung ein, um Künstlerinnen und Künstlern mit einer Behinderung einen Anreiz und eine Ermutigung zukommen zu lassen, sich trotz ihrer Beeinträchtigung mitzuteilen.

Der Bundeskunstpreis richtet sich an Künstlerinnen und Künstler aus ganz Deutschland mit einem Schwerbehindertengrad von mindestens 80 Prozent – geistiger, körperlicher und
psychischer Art. Die Auszeichnung verhalf in den vergangenen 44 Jahren bereits über 6.800 Werken zu einer Würdigung in der Öffentlichkeit.

In diesem Jahr bewarben sich insgesamt 179 Kunstwerkstätten und Ateliers für Menschen mit Behinderung sowie Einzelkünstlerinnen und -künstler mit ihren Werken. Die Auswahl der
einhundert Stücke, die im Rahmen der Ausstellung gezeigt werden, übernahm eine fünfköpfige Jury, die sich in diesem Jahr aus Andreas Müller (Kulturbeauftragter der Stadt Amriswil), Marlis
Faller (Kunstverein Radolfzell e. V.), Ernst Preißer (Kunstfreunde Markelfingen e. V.), Paul Preißer (DigiPIC-Künstlerblick) und Asmus Semper Schmidt (Maler) zusammensetzte. In einem zweiten Schritt kürte die Jury die fünfzehn Preisträgerinnen und Preisträger. Der erste Preis ist mit 1.000 Euro dotiert, der zweite mit 750 Euro und der dritte mit 500 Euro. Alle weiteren Preise sind jeweils mit 350 Euro dotiert.

Der Bundeskunstpreis wird unterstützt von:

 

 

 

 

 

 

 

Herzlichen Dank auch an die Spender Meichle + Mohr GmbH, Diakonisches Werk Konstanz, Zweirad Joos GmbH & Co . KG