RAUMGREIFEND
Die Gemälde und Collagen der niederländischen Künstlerin und Autorin Liesbeth Doornbosch konzentrieren sich auf Gebäude, Innenräume und Möbel und zeigen eine Durchdringung von Malerei und Architektur, aus der sie neue abstrahierte Raumkonstruktionen erschafft. Ihre teils großformatigen Kompositionen präsentieren fragmentierte Perspektiven, die in ebenso strengen wie expressiven Schichtungen von Farbflächen und Linienverläufen komplexe Räumlichkeiten entstehen lassen. Mittels eingearbeiteter Architekturfotografien schwingen stets erzählerische Momente mit: das Erleben von Räumen ruft für die Malerin immer auch Geschichten hervor. So sind ihre Raumdarstellungen keine festgefügten Ordnungen, sondern organisch belebte Umgebungen, die eine besondere Szenerie beschwören. Doornbosch geht es um den Charakter eines Ortes und um die Atmosphäre eines Raumes im Spannungsfeld zwischen Innen- und Außenwelt. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Arnheim.
Die eigens für den jeweiligen Ort geschaffenen Installationen des Künstlerduos Ariane Faller & Mateusz Budasz greifen gezielt in bestehende Raumstrukturen ein und transformieren diese zu neuen Erfahrungssituationen. Kühne Konstruktionen aus Holzlatten und Brettern, gerüstartig im Raum verspannt und mit Schraubzwingen fixiert, verschmelzen mit farbstarken Malerei-Objekten auf Verpackungskartons und Bildkörpern aus grob gestrickter Wolle, Glas und Fotografien. Die raumgreifenden Ensembles verstehen sich als temporäre Interventionen in das scheinbar Vertraute und Geordnete und tragen bewusst Momente des Provisorischen und Experimentellen in sich. Zentral ist dabei das subversive Ausloten der Grenzen zwischen Malerei, Zeichnung, Skulptur und Objekt. Durch die radikalen Einbauten geraten die Räume gleichsam aus den Fugen; es entstehen begehbare Assemblagen, durch die wir uns staunend bewegen, und dabei unsere Wahrnehmung für das besondere Gefüge des Raumes schärfen. Die beiden Künstler leben und arbeiten in Furtwangen.
ELEMENTAR
Daniela Baumann entwirft in ihren Zeichnungen und Druckgrafiken auf großformatigen Papierbögen elementare Bildwelten mit naturhaften Strukturen, die sich im Spannungsfeld zwischen Figuration und Abstraktion entfalten. Für ihre teils monumentalen Tusche- und Kohlezeichnungen nutzt sie gefundene Hölzer, die sie eigenhändig köhlert und zu Zeichenkohle verarbeitet. Organisch und expressiv zugleich entwickeln sich auch ihre vielschichtig angelegten Linoldrucke, die zwischen massiver Formverdichtung und fragiler Formauflösung changieren. Darin wirken Naturmaterialien wie Holz, Blätter oder botanische Skizzen als Inspiration für die Umsetzung auf die Druckplatte. Ihre archaisch anmutenden Werke präsentiert Baumann meist freihängend als raumgreifende Installationen, so daß die ausdrucksstarken Bildschöpfungen einen skulpturalen Charakter gewinnen. Die Zeichnungen und Drucke erzählen von Ursprünglichkeit und Transformation, Energie und Bewegung zwischen Fläche, Linie und Raum, und enthalten ebenso Momente von Destruktion und Wachstum, Kraft und Zerbrechlichkeit. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Köln.
I-Shu Chen zeigt in seiner Serie „Fake Landscape“ minimalistisch anmutende Zeichnungen und Malereien auf Papier, die ihren Ursprung in der Markierung von Städten, Landschaften und Gärten auf historischen chinesischen Landkarten haben. Lineare Strukturen und vielfältige Farbnuancen auf unterschiedlich gestalteten Hintergründen lassen ebenso streng konstruktive wie gestisch offene Räumlichkeiten entstehen. Der Kontrast zwischen klarer geometrischer Ordnung und freier dynamischer Expression prägt dabei die gleichermaßen kraftvolle wie sensible Bildsprache. Zahlreiche Schichtungen und Übermalungen von Farben, Linien und Flächen kennzeichnen das komplexe Bildgeschehen. Die Werke scheinen zwischen Realität und Illusion, Natürlichem und Künstlichem, zu oszillieren. Mittels Kohle,
Pastellkreide, Acrylfarben und collagierten Klebestreifen erschafft Chen abstrakte Neuinterpretationen fernöstlicher Bildtraditionen und konzeptueller Kulturräume und eröffnet einen Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart in der zeitgenössischen Zeichnung und Malerei. Der aus Taiwan stammende Künstler lebt und arbeitet in Düsseldorf.
RAUMGREIFEND
Die Gemälde und Collagen der niederländischen Künstlerin und Autorin Liesbeth Doornbosch konzentrieren sich auf Gebäude, Innenräume und Möbel und zeigen eine Durchdringung von Malerei und Architektur, aus der sie neue abstrahierte Raumkonstruktionen erschafft. Ihre teils großformatigen Kompositionen präsentieren fragmentierte Perspektiven, die in ebenso strengen wie expressiven Schichtungen von Farbflächen und Linienverläufen komplexe Räumlichkeiten entstehen lassen. Mittels eingearbeiteter Architekturfotografien schwingen stets erzählerische Momente mit: das Erleben von Räumen ruft für die Malerin immer auch Geschichten hervor. So sind ihre Raumdarstellungen keine festgefügten Ordnungen, sondern organisch belebte Umgebungen, die eine besondere Szenerie beschwören. Doornbosch geht es um den Charakter eines Ortes und um die Atmosphäre eines Raumes im Spannungsfeld zwischen Innen- und Außenwelt. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Arnheim.
Die eigens für den jeweiligen Ort geschaffenen Installationen des Künstlerduos Ariane Faller & Mateusz Budasz greifen gezielt in bestehende Raumstrukturen ein und transformieren diese zu neuen Erfahrungssituationen. Kühne Konstruktionen aus Holzlatten und Brettern, gerüstartig im Raum verspannt und mit Schraubzwingen fixiert, verschmelzen mit farbstarken Malerei-Objekten auf Verpackungskartons und Bildkörpern aus grob gestrickter Wolle, Glas und Fotografien. Die raumgreifenden Ensembles verstehen sich als temporäre Interventionen in das scheinbar Vertraute und Geordnete und tragen bewusst Momente des Provisorischen und Experimentellen in sich. Zentral ist dabei das subversive Ausloten der Grenzen zwischen Malerei, Zeichnung, Skulptur und Objekt. Durch die radikalen Einbauten geraten die Räume gleichsam aus den Fugen; es entstehen begehbare Assemblagen, durch die wir uns staunend bewegen, und dabei unsere Wahrnehmung für das besondere Gefüge des Raumes schärfen. Die beiden Künstler leben und arbeiten in Furtwangen.
Kunstfest des Kunstverein Radolfzell e.V.
Und darauf dürfen Sie sich freuen:
· Natürlich auf unsere Ausstellung RAUMGREIFEND mit Arbeiten von Liesbeth Doornbosch, Ariane Faller & Mateusz Budasz in den schönen Räumen der Villa Bosch
· Führung durch die Ausstellung mit Ariane Faller & Mateusz Budasz
· Performances durch bildende Künstler,
u. A. Antonio Zecca, Alexander Weinmann weiteren Künstler*innen
· Musik durch das Art Club Trio
· Einen „Kunstflohmarkt“
· Ein „Kunstlabor“ für kreative Kinder, begleitet von der Künstlerin Mirjam Wingende
· Nette Menschen, anregende Begegnungen „bei Speis und Trank“ und ein aktives Team des Kunstvereins
Detailliertere Programmpunkte und zeitliche Agenda unter: www.kunstverein-radolfzell.de
Es lohnt sich also vorbeizuschauen! Auf Ihren Besuch, gerne mit Familie und Freunden, freuen wir uns!
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